Strähle Raum‑Systeme erstellt umfassende CO₂‑Bilanz über die gesamte Wertschöpfungskette

 

Die Strähle Raum‑Systeme GmbH hat eine vollständig erneuerte Corporate‑Carbon‑Footprint‑Bilanz (CCF) für das Jahr 2024 erstellen lassen, die sämtliche drei Emissions­kategorien gemäß dem Greenhouse Gas Protocol abdeckt. Neben den direkten Emissionen an den eigenen Produktionsstandorten Waiblingen, Borkheide und Guntramsdorf wurden auch die vor- und nachgelagerten Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette berücksichtigt.

Die Ergebnisse zeigen deutlich: Der größte Anteil der Emissionen entsteht nicht im eigenen Betrieb, sondern in Scope 3. Mit 85 % dominieren die eingekauften Waren und Dienstleistungen für die Produktion den CO₂‑Fußabdruck des Unternehmens. Zum Vergleich: Die direkten Emissionen der Werke (Scope 1) liegen bei lediglich 3 % und fallen damit nur gering ins Gewicht.

Erfolgreiche Reduktionen konnte Strähle besonders beim Energiebezug erzielen. Durch die Inbetriebnahme neuer Photovoltaikanlagen sowie die in weiten Teilen erfolgte Umstellung auf zertifizierten Grünstrom sind die strombezogenen Emissionen in Scope 2 gegenüber der ersten CO₂‑Bilanz von 2020 um rund 80 % gesunken. Dies unterstreicht den konsequenten Kurs des Unternehmens, den eigenen Energieverbrauch zunehmend klimafreundlich zu gestalten.

Um auch die dominierenden Emissionen aus Scope 3 zukünftig zu reduzieren, hat Strähle bereits konkrete Maßnahmen angestoßen. Ein zentraler Hebel ist dabei die laufende Umstellung auf Low‑Carbon‑Aluminium bei den eingesetzten Strangpressprofilen – einem der wesentlichsten Materialposten im Produktportfolio. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Klimawirkung in der Lieferkette befinden sich in Vorbereitung.

Mit der aktualisierten CO₂‑Bilanz schafft Strähle eine transparente Datenbasis für zukünftige Klimaziele und zeigt gleichzeitig, dass klimarelevante Maßnahmen bereits heute wirksam umgesetzt werden. Das Unternehmen plant, die Fortschritte kontinuierlich zu kommunizieren und die Transformation hin zu einer emissionsarmen Wertschöpfung aktiv weiter voranzutreiben.